Friedenskraftwerk Vorarlberg

Der Verein Friedenskraftwerk Vorarlberg wurde 1999 von einer kleinen Personengruppe ins Leben gerufen, die auf ehrenamtlicher Basis, parteipolitisch und konfessionell unabhängig agieren.

Ziel ist es, in Vorarlberg die Sensibilität für Frieden wach zu halten. In diesem Sinne engagieren wir uns für die Umsetzung friedenserhaltender und friedensstiftender Projekte.

Unsere erste Aktivität in der Öffentlichkeit war eine zweiwöchige Ausstellung zum Thema Auslandszivildienst - Friedensdienst im Landhaus Bregenz. Hauptsächlich aus Vorarlberg stammende Friedensdiener stellten ihre Arbeit vor und veranstalteten in Schulen Workshops.

Bald darauf konnten wir die anerkannte Friedensforscherin Hania Federowicz zu einer Lehrtätigkeit in Vorarlberg gewinnen, die seither ihre zweieinhalbjährige Ausbildung in Gemeinschaftsbasierender Konfliktregelung im Bildungshaus St. Arbogast anbietet.

Angeregt von friedensräume in Lindau unterstützen wir die Idee des japanischen Philosophen Masahisa Goi (1918 bis 1980), der nach dem Atombombenabwurf in Hiroshima viele Freunde und Verwandte verloren hat. Als Zeichen des Mitgefühls initiierte er die Idee, die Worte Möge Friede auf Erden sein in verschiedenen Weltsprachen auf einen 2.5 Meter hohen Holzpfahl, den sogenannten Friedenspfahl, zu schreiben. Weltweit wurden bereits mehr als 200 000 Friedenspfähle in 170 Ländern errichtet.

Am 22. Juni 2002 um 13 Uhr war es dann soweit und wir konnten auch in Vorarlberg den ersten Friedenspfahl aufstellen. Im Rahmen der Abschlusspräsentation des Projektes Nationalsozialismus und zweiter Weltkrieg an der Hauptschule Haselstauden in Dornbirn wurde der Pfahl von den Schülern enthüllt.

Mittlerweile haben einige Schulen und Gemeinden ihr Interesse an diesem Projekt bekundet, weshalb wir hoffen dürfen, dass in Zukunft dieses Friedenssymbol auch in Vorarlberg öfters zu sehen sein wird.

Weiters waren wir mit der Veranstaltungsreihe Vorarlberger Friedensdialoge beschäftigt, wofür wir als Kooperationspartner das Bildungshaus St. Arbogast gewinnen konnten. Ziel der Seminare und Workshops war es in Vorarlberg den Wert des Friedens erfahrbar und spürbar zu machen.

Falls Sie sich von unseren Aktivitäten angesprochen fühlen, würden wir uns freuen, Sie bei einer der Veranstaltungen begrüßen zu dürfen.

Für das Friedenskraftwerk Vorarlberg

Franz Hanich
6850 Dornbirn
Tel.: 0664 4034706
E-Mail: franz.hanich@gmail.at

Homepage: www.friedenskraftwerk.at